Bilder aus der Geschichte unseres Chores
Geschichte unseres Chores (nicht nur) in Bildern
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| 2011 Weihnachtskonzert im GLOBUS |
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Zur Weihnachtszeit sind wir tatsächlich sehr aktiv. Schon lange war ein Konzert im GLOBUS-Markt - einer unserer Sponsoren - geplant, aber nicht zustande gekommen.
Am 17. Dezember war es dann so weit. Eine etwas verkleinerte Abordnung der Chorvereinigung Sachsenring Zwickau e.V. sang für die Besucher des Marktes.
Davon existieren leider keine Bilder: Wir ließen es uns nicht nehmen auch in diesem Jahr wieder am 24. Dezember einige Weihnachtslieder für die Bewohner des Senioren- und Seniorenpflegeheims im Schloss Osterstein und für die Patienten dreier Stationen im Heinrich-Braun-Krankenhaus anzustimmen.
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Weihnachten im GLOBUS
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In weihnachtlicher Umgebung ist gut Singen
(Fotos: Andreas Roßner)
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| 2011 Weihnachtskonzert |
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Machen wir eigentlich nur noch Weihnachtskonzerte? Man könnte es fast glauben. Bereits im Januar begannen wir mit den Proben für unser Konzert „Jubilate“. Es war eine ganz schöne Plackerei.
Unterbrochen wurden die Einstudierungen dann noch von den Proben für das “Classics“-Konzert und das WSCV-Jubiläum.
Wie immer haben wir es auch diesmal richtig gut auf die Reihe bekommen. Einige Leute von camerata vocale haben uns bei diesem Vorhaben unterstützt. Vielen Dank Kollegen.
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Frau Maxheimer vorm Chor
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„Jubilate“. Eines der beiden Weihnachtskonzerte fand in der Moritzkirche von Zwickau statt.
(Fotos: Andreas Roßner)
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| 2011 Konzert zum WSCV-Geburtstag |
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Der Verband, dem wir (auch) angehören hatte eigentlich schon 2010 Geburtstag.
Wegen des Schumannjahres wurden die Feierlichkeiten aber auf das Folgejahr, 2011, verschoben.
Und dann war es so weit. Im Eiltempo probten wir nach dem Classics-Konzert die Lieder für dieses gemeinsame Singen.
Und wir waren gut anzuhören (und auch gut anzusehen).
Auch bei diesem Konzert musste Reinhold „eingreifen“ und die Ansagen selbst gestalten. Wie immer gekonnt.
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Ansage der Programmfolge durch den Chorleiter
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Das Konzert zum Geburtstag des Westsächsischen Chorverbandes (WSCV) auf dem Kornmarkt von Zwickau am 28. August 2011.
(Fotos: Andreas Roßner)
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| 2010 Weihnachtskonzert in der Aula der Pestalozzischule |
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Unser Weihnachtskonzert diesmal in der Aula der Pestalozzischule von Zwickau. Reinhold „macht hier den August“.
Soll heißen, er improvisiert die Ansagen für das Konzert, weil 250 Exemplare des Programmheftes am Mittag vor der Aufführung auf rätselhafte Weise spurlos verschwunden sind.
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Ansage der Programmfolge durch den Chorleiter
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Der Vorsitzende des Vorstandes unserer Chorvereinigung - Frank-Uwe Tengler - fand hoffnungsvolle Worte zur Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Chören.
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Frank-Uwe Tengler bei seiner Ansprache
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Unser Weihnachtskonzert gemeinsam mit den Kindern des Schulchores der Pestalozzischule am 18. Dezember (Fotos: A. Roßner)
Die Bauarbeiten an der Aula der Pestalozzischule haben wohl länger als zwei Jahre gedauert. Immer in der Hoffnung, dass es nun bald vorbei sei, hangelten wir uns - und besonders der Schulchor der Pestalozzischule - von Termin zu Termin. Eigentlich sollte das Musical „Drei Wünsche frei“ schon in der Aula stattfinden, musste aber wegen des mangelnden Baufortschritts ins Freizeitzentrum Marienthal verlegt werden.
Umso schöner, dass es nun zu Weihnachten geklappt hat.
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Petra Neubert dirigiert den Schulchor, der hier von Konstanze Gleitsmann auf der Flöte begleitet wird.
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Petra Neubert und Konstanze Gleitsmann
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Am Ende des erfolgreichen Konzertes nehmen die Protagonisten ihre Glückwünsche entgegen.
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Glücklich und zufrieden
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Die Kinder des Schulchores der Pestalozzischule
Simon Fröhlich richtete die Stücke für diese Aufführung ein. Unter Leitung von Petra Neubert studierte der Schulchor das Repertoire ein. Hier stand Frank Schöbels „Weihnachten in Familie“ auf dem Programm, das auch von den beiden Solisten bravourös gemeistert wurde.
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| 2010 Konzert in den Arcaden |
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Auf dem Parkdeck der Zwickauer Arcaden sangen wir zu deren 10-Jahres-Feier.
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Auf dem Parkdeck
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Die Gruppe Saitenspiel des Robert-Schumann-Konservatoriums gab ebenfalls eine Probe ihres Könnens.
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Die Saitenspieler
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Der Chef Michael Bilinger
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Gut „behütet“
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Das Doppelquartett
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Das Konzert auf dem Arcaden-Parkdeck (Fotos: A. Roßner)
Am 4. September lösten wir unser Versprechen ein, in den „Arcaden“ zu deren Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen, zu singen.
Das war dann zwar auf dem Parkdeck und das Wetter war reichlich unbestimmt, während der Technikabstimmung wurden die Mikros nass, doch zum Konzert war uns der Wettermacher hold.
Die Vorbereitungen gingen mit einer Wochenendprobe einher, die uns aber auch als Probe zur erneuten Aufführung der „Klangvisionen“ in Crimmitschau und Reichenbach gelegen kam.
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| 2010 Chorsinfonik Spektakulär |
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Die Wochenendprobe in Schneeberg voller Konzentration aber auch wieder mit gehörigem Spaß an der Freude.
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Abends in Schneeberg 1
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Und plötzlich hat es Pling gemacht.
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Abends in Schneeberg 2
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Wie immer: Wir proben und singen und stehen im Scheinwerferlicht. Die, die uns helfen sieht man oft nicht.
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Helferin beim Kartenverkauf in der Neuen Welt
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Unser Jahreskonzert „Chorsinfonik Spektakuär“ in der „Neuen Welt“ zu Zwickau (Foto: A. Wohland)
Wir haben geackert und geackert und dann ist es ein tolles Konzert geworden.
Wieder ein chorsinfonisches Werk, zu Schumanns 200. Geburtstag selbstverständlich ein Werk von ihm: „Des Sängers Fluch“.
Dazu, und deshalb wurde es spektakulär, die „Misa Tango“ von Luis Bacalov. (Einzelheiten dazu auf der Konzerte-Seite).
Die Vorbereitungen auch wieder mit einer Wochenendprobe in Schneeberg, vom 16. bis zum 18. April. Und, wie so üblich, bei schönstem Wetter.
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| 1970 Konzertreise nach Budapest und Salgótarján |
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Nach der nächtlichen Fahrt benötigten wir alle erst einmal etwas Schlaf. In den heißen Mittagsstunden (über 30°) ging es dann zu unserer ersten Aufgabe:
über die Straße zum Weingut Budafok zur Besichtigung der Weinkeller und zur Weinprobe.
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Besichtigung der Weinkeller
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Am Abend ging es dann zunächst in eigener Regie ins Zentrum und es entstanden ungeachtet der vorangegangenen Weinprobe recht schöne Aufnahmen von der damals schon wunderschönen Stadt Budapest.
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Budapest bei Nacht
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Die Stadtrundfahrt am nächsten Tag führte uns unter anderem auch ins Nép-Stadion mit seinen 100 000 Plätzen. In Erinnerung bleibt dabei die Aussage der Stadtführerin:
„Bei Euch bauen sie ja jetzt in München auch ein großes Stadion“.
Welch Hohn für brave DDR-Bürger wie uns!
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Das Nép-Stadion
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Die Kathedrale von Esztergom steht wie eine Festung über der Donau. Zu dieser herrlichen Kirche sind wir hinaufgestiegen. In der Kirche "Dona nobis pacem" zu singen, war ein besonderes Erlebnis.
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Kathedrale von Esztergom
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Die Kettenbrücke in Budapest
Im Juli 1970 führte ein Kulturaustausch mit einem Emaillierwerk im Budapester Stadtbezirk Budafok - jawohl, die erfahrenen DDR-Trinker erkennen zu Recht den Namen eines Branntweines wieder!) - zu zwei Ensembleauftritten nach Budapest und Salgótarján.
Die Reise ging mit der Bahn und wurde vor allem auf der Hinfahrt zu einer echten Härteprüfung. Wir hatten alle Platzkarten, aber zu einem Großteil für Plätze in einem Wagen, den es gar nicht gab.
Wir wohnten im Internat der Weinbaufachschule in Budafok und bekamen soviel touristische Betreuung, dass man den Eindruck bekommen konnte, unser Programm interessiere die Gastgeber gar nicht. Dabei hatten wir mit Lakodalmás sogar ein ungarisches Volkslied einstudiert („Pörög forog a sok szeplány“) und uns für die Aussprache der Hilfe der Zwickauer Ungarndeutschen bedient.
Das Programm wurde im Klubhaus des Budafoker Werkes und auch in Salgótarján mit sehr viel Herzlichkeit aufgenommen. Sowohl der Chor als auch die Instrumentalgruppe und die Gymnastikgruppe wurden mit viel Beifall bedacht.
Noch einmal, sollten die zu besichtigenden Bilder einen anderen Eindruck erwecken, so sei betont:
Wir waren mit einem Ensembleprogramm in Ungarn und haben gesungen und getanzt und dazu vorher unsere Programme mit viel Schweiß erarbeitet. Aber es gibt keine Bilder von den Auftritten.
Bilder gibt es hingegen von unseren Besichtigungen in Budapest, vom Baden auf der Margareten-Insel, von einer Fahrt nach Siofok, von einer Fahrt auf der Donau um das Donauknie nach Esztergom und von der Fahrt nach Salgótarján zum zweiten Auftritt.
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| 1964 Konzertreise in die Slowakei |
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Artikel im Automobilbauer über die Konzertreise
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Bilder der Konzertreise
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Von Werner Wolf stammt die Lichtpause, die unsere Reiseroute darstellen soll
Vom 3. bis 11.September 1964 folgte das Kulturensemble des VEB Sachsenring Zwickau, bestehend aus Chor, Tanzgruppe und Instrumentalgruppe, der Einladung des Kulturensembles „Janosik“ aus Partisanske zu einer Konzertreise durch die Slowakei.
Politischer Anlass für eine solche Reise war der 20. Jahrestag des slowakischen Volksaufstandes.
Zum Ablauf der Reise sei auf einen Bericht verwiesen, den Klaus Trautvetter für die Betriebszeitung „Der Automobilbauer“ schrieb.
Eigentlich war die Tourneevorbereitung gar nicht zu bewältigen.
Im Juni waren die Arbeiterfestspiele im Bezirk Gera, für die wir seit Jahresbeginn geprobt hatten (siehe Bilder aus Breitenbrunn), nun gingen die Ferien los und am 3.September sollten wir fahren. Zu allem Überfluss musste Gerhard Lippold auch noch ins Krankenhaus.
Also was tun??
Die Hilfe kam in Gestalt von Martin Brückner, Chordirektor der Städtischen Bühnen in Zwickau. Er sprang ein und kümmerte sich um die geplanten Einstudierungen.
Dass auf den Fotos immer wieder Martin Brückner zu sehen ist, verfälscht allerdings die Rolle der beiden Chorleiter etwas. Es liegt einerseits an seiner starken persönliche Ausstrahlung, aber auch an der bescheidenen Zurückhaltung von Gerhard Lippold, der auf dieser Konzertreise seine Krankheit noch nicht ganz überwunden hatte.
Der Erfolg der Tournee ist beiden in gleichem Maße zu danken.
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| 1964 Proben für die Arbeiterfestspiele |
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Manfred Ott, der mitreisende Schauspieler
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Neben der Probenarbeit blieb uns noch genügend Zeit zu Spaziergängen. Wie die Bilder zeigen, lag in den Kammlagen noch allerhand Schnee. Einige Waldwege waren vereist, während auf den Lichtungen der Schnee völlig weggetaut und das hohe Gras des vergangenen Jahres prasseldürr war.
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Schneebilder
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Und nun Erlebnis, das allen Ensemblemitgliedern für immer in Erinnerung geblieben ist:
Es gab einen Waldbrand, der eine große Fläche Wald in der Umgebung des Ferienheimes zerstörte.
Eine einzige Zigarette - wir wissen heute, dass es keine Chorsänger waren - hatte das dürre Gras entzündet und schon nach Sekunden hatten die Verursacher keine Chance mehr gegen die Flammen. Sträucher brannten und eine ganze Schonung war verloren.
Die Feuerwehr wurde gerufen, kam auch bald, aber es verging viel Zeit, bis Wasser in die Schläuche floss.
Mit Hacken und Schaufeln versuchten wir das Feuer auszuklopfen. Am Rande der Schonung wurde eine Brandschneise gegraben, um zu verhindern, dass sich das Feuer bis zum Hochwald durchfrisst.
Unser Glück bestand darin, dass sich der Wind drehte und das Feuer vom Hochwald abhielt.
Das Haus selbst war nicht in Gefahr. Es konnte von der Feuerwehr geschützt werden.
Am Ende war die Gefahr ganz gebannt. Die Feuerwehr löschte die letzten, immer wieder auflodernden Herde. Für uns alle war das Ganze dann nur noch eine tolle Erinnerung. Die ganze Aufregung, das ganze Chaos war hinterher nicht mehr so schlimm, ein Abenteuer, das zum unvergesslichen Erlebnisschatz gehört.
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Feuerbilder
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Chorprobe im Wald
Anfang 1964 stand die Probenarbeit ganz im Zeichen der Arbeiterfestspiele, die im Bezirk Gera stattfinden sollten und an denen das Klubhaus Sachsenring mit einem Ensembleprogram teilnehmen sollte.
Mit solchen Programmen haben wir später wiederholt an den Arbeiterfestspielen teilgenommen. Dies war das erste Mal und sollte deshalb sehr gründlich vorbereitet werden.
Dass das Ensemble im September auch noch für eine Konzertreise in die Slovakei ausgewählt wurde, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Das Ensemble, das für dieses Programm zusammengestellt wurde, bestand außer dem Chor aus einer Instrumentalgruppe unter Leitung von Helmut Reinbothe, einer Gruppe für künstlerische Gymnastik (Edith Schulz-Fickert) und zwei jungen Männern, die sich an Pantomime versuchten. An andere Gruppen kann sich der verspätete Berichterstatter nicht mehr erinnern. (Rolf Urban)
Alle wurden vom Klubhaus des Betriebes unterstützt, hatten dort ihre Proben und da wir oft gemeinsame Auftritte hatte, kannten wir uns alle recht gut und waren so etwas wie eine Familie. Das Klubhaus hatte einen künstlerischen Leiter für das Ensemble als Mitarbeiter. Das war zu dieser Zeit Wolfgang Hausmann.
Das Arbeiterfestspielprogramm war als „Buntes Programm“ vorgesehen. Heute würde man von einem Show-Programm sprechen. Damals prägte man eher Begriffe wie „sozialistische Revue“.
Für die Konzeption und Einstudierung hatte man mit Manfred Ott einen Schauspieler des Zwickauer Theaters gewonnen. Im April fuhr das gesamte Ensemble zu einer Wochenendprobe in das Ferienheim Breitenbrunn des Sachsenringwerkes, unweit des heutigen Fußgängergrenzüberganges Halbmeile an der Tschechischen Grenze. Dort sollte vor allem das Zusammenspiel der Gruppen geübt werden.
Die Bilder aus Breitenbrunn stammen von Erika (Farbdias) und Rolf Urban.
Die Bilder zeigen, das die Ideen des Regisseurs unter den Chorsängern mehr allgemeines Amüsement als Begeisterung hervorriefen.
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| 1958 |
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Gisela Rockstroh (Ruddigkeit) und Regina Leistner (Olzmann), zwei Sopranistinnen der ersten Jahre
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Interessant ist, wie wir auf die Jahreszahl 1958 gekommen sind. Schließlich gab es darüber keine Aufzeichnungen mehr.
Aber Waltraut Bley wusste es ganz genau: Es muss im Juli 1958 gewesen sein, denn sie hat anschließend ihren Blinddarm unterm Messer gelassen. Es gibt offenbar viele Möglichkeiten, einen Chorauftritt zu datieren!
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Auftritt in Röbel an der Müritz anlässlich einer Städtepartnerschaft.
Aus dem Jahr 1958 finden sich noch Dias von Erika Enke (Urban) von einer Fahrt des Chores nach Röbel an der Müritz.
Anlass war eine Städtepartnerschaft, die zwischen dem sächsischen Zwickau und dem mecklenburgischen Röbel in diesem Jahr abgeschlossen wurde. Aus diesem Anlass gab es ein Kulturprogramm Zwickauer Laienkünstler auf einer Freilichtbühne in Röbel.
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| 1956 |
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Ein Auftritt auf einer der vielen Freilichtbühnen in der Stadt.
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Was steckt denn da der große Dirigent in den Mund?
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Trübsal und Langeweile hatten keinen Platz bei den Eisenachfahrern von 1956. Diese Bürgersteig-Polonaise wird angeführt von Egon Gordala (dem großen Stimmungsmacher der ersten Jahre) und von - erkennt ihn vielleicht noch jemand? - von Hannes Trillhose.
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Die Bürgersteig-Polonaise
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Der Chor bei seiner ersten - und gleich sehr erfolgreichen - Teilnahme an einem Chorwettstreit zum Sängertreffen in Eisenach 1956.
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| 1955 und früher |
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Der Aufruf der Klubhausleitung des „VEB Kraftfahrzeugwerk Horch“ in der Freien Presse zur Gründung des Chores.
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Das Beweisdokument schlechthin für die Richtigkeit des Gründungsjahres ist der Aufruf von 1955 in der Freien Presse.
Und natürlich wissen wir alles genau, weil die Gründungsmitglieder und vor allem der Gerhard Lippold uns das so berichteten.
Und die waren ja dabei.
Das heißt, dass 1955 ein Betriebschor des Horchwerkes - der Betriebschor!! - gegründet wurde und dass daraus in stetiger Entwicklung unsere heutige Chorvereinigung Sachsenring geworden ist.
Das ist aber noch nicht die ganze Wahrheit.
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Hier zwei Bilder vom Pionierchor der Fröbelschule, aus dem die Mitglieder bei der Gründung überwiegend kamen und der von Gerhard Lippold geleitet wurde. Die Bilder dürften aus dem Jahr 1953 stammen.
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Gerhard Lippold als Dirigent bei einer Probe im Freien. Das Zopfmädchen: Erika (Urban).
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Der Chor der Fröbelschule vor dem Auftritt. Man beachte die zahlenmäßige Stärke des Chores!
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Einer erinnert sich an Gespräche mit Max Schmieder, dem Klubhausleiter der Gründungszeit:
„Ja, es hat schon einen Betriebschor im Horchwerk gegeben, lange bevor Gerhard Lippold seinen - unseren - Chor ins Leben rief.“
Nach Max Schmieder hat es sogar schon vor dem 2.Weltkrieg im Werk Horch einen Chor und ein Orchester gegeben.
Einer, der 1949 als Lehrling im Horchwerk angefangen hat, erinnert sich:
„Der damalige Musiklehrer an der Betriebsberufsschule, Paul Eibisch, sprach unter den Neuen diejenigen an, die in Musik eine Eins oder Zwei hatten“, um sie für den offenbar damals schon bestehenden Betriebschor zu gewinnen.
Die Proben fanden sonnabends früh 7.00 Uhr in der Betriebskantine statt.
Sonnabend war ja Arbeitstag - und damit war Chorprobe gesellschaftliche Arbeit. Also waren die Chormitglieder auch von der Arbeit an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz frei zu stellen und die Chorprobe war für diese Zeit ihre Arbeit.
Paul Eibisch leitete den Chor.
Namen werden genannt: Marianne Schädel, Max Rödel, Max Schmieder - eben der, den die älteren Sänger noch als Klubhausleiter kennen.
Im Orchester spielten Hans Winkler (der "Onkel" Winkler, weil sein Neffe Günther im Klubhaus angestellt war), Hermann Neukirchner, Arno Seidel.
Letzterer leitete auch ein Streichquartett.
1950 gab es in der „Neuen Welt“ einen Wettbewerb Zwickauer Chöre, an dem auch der Werkchor des Horchwerkes teilgenommen hat.
Mit dem Tod von Paul Eibisch (1951?) zerfiel der Chor.
Es gab dann noch 1952 einen Jugendchor, der von Siegfried Zdebel geleitet wurde.
Von diesem Chor ist bekannt, dass er 1952 in Dresden ein Kulturprogramm zur Landeskonferenz der VdGB gestaltete. (Die VdGB war die „Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe“. Man könnte sie als eine Art Bauernverband bezeichnen).
1953 ging Siegfried Zdebel nach Dresden. Damit löste sich auch der Jugendchor auf.
Vor allem dem Wirken von Klubhausmitarbeitern wie Max Schmieder und Gerhard Franz war es zu verdanken, dass dann 1955 der bewusste Aufruf zustande kam.
Wir stehen in der Tradition des im Ergebnis dieses Aufrufes 1955 gegründeten Betriebschores. Die Gründung dieses Chores betrachten wir als unsere Gründung.
Aber natürlich reizt es uns zu wissen, was da vorher schon war.
Deshalb: Sollte jemand, der diese Seite liest, noch etwas mehr über diese Chöre vor 1955 wissen, sollte er etwa gar Unterlagen oder Fotos davon haben, so möge er uns das wissen lassen.
Wir freuen uns über jede Neuigkeit (auch) aus der Vergangenheit!
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